Bereits seit 1860 bewirtschaftet Familie Püllen den denkmalgeschützten Bauernhof „Hermannshof” mit seinen historischen Gebäuden und einer „Landwirtschaft zum Anfassen“. Mit Sohn Wilhelm geht er nun schon in die 5. Generation, die mit der Haltung von Geflügel vertraut ist und über das entsprechende Fachwissen verfügt. Der Geflügelhaltung und ihrer ständigen Optimierung gilt das Hauptaugenmerk. Dabei geht Familie Püllen den Weg seit nunmehr zwanzig Jahren artgerechter Tierhaltung kombiniert mit dem Ziel der Gewinnung und Gewährleistung eines schmackhaften, frischen Lebensmittels.

Langer Schnabel, …

Bei Legehennen wird in der Regel die Schnabelspitze als Küken gekürzt, da bei ihnen Verhaltensauffälligkeiten, die sich z. B. in Form von Federpicken und Kannibalismus zeigen, auftreten können. Familie Püllen hat sich deshalb zum Ziel gesetzt auf ihrem Hermannshof ausschließlich Hennen mit ungekürzten, naturbelassenen Schnäbeln zu halten.

 

 

Dazu wurden verschiedene Maßnahmen getroffen:

 

Den Hennen werden zur Beschäftigung Pickschalen, Getreide und Kalk, sowie Staubbäder mit Steinmehl angeboten. Hier können die Hühner Körner und Steinchen picken sowie im Staub baden und scharren – wie in der Natur.

 

Zusätzlich werden die Hühner mit duftendem und kräuterreichem Eifelheu gefüttert, was eine besonders hochwertige und natürliche Rohfaserquelle ist. Dies unterstützt neben dem Einsatz eines hochwertigen Legehennenfutters die ausgewogene und gesunde Ernährung der Hühner, fördert den Spieltrieb und sorgt für Abwechslung.

 

In den Ställen mit überdachtem Auslauf steht den Hennen außerdem 50% mehr Stallgrundfläche zur Verfügung. In den anderen Ställen wurde die Besatzdichte um 10% reduziert.

 

 

Die Umsetzung dieser Maßnahmen die ausschließlich in Handarbeit durchgeführt werden, fordert das gesamte Stallteam auf dem Hermannshof. Belohnt wird die Mühe mit ausgeglichenen und zufriedenen Hennen, die trotz ungekürzter Schnäbel kein Bedürfnis haben, sich gegenseitig zu picken und zu verletzen.

… stolzer Hahn

Die Geflügelzucht hat zwei Zuchtrichtungen hervorgebracht: Fleischhähnchen und Legehennen. Von der Fleischrasse werden weibliche und männliche Tiere gleichermaßen als Brathähnchen verwendet. Bei den Legehennen werden die männlichen Küken z. B. als Futter für Reptilien und Greifvögel in Tierparks und Zoohandlungen genutzt, da sie keine Eier legen und nicht schnell genug Fleisch ansetzen. Normalerweise. Familie Püllen startet jetzt den Versuch männliche Legehennen-Küken aufzuziehen. Auch die Hähne bekommen Beschäftigungsmaterial, mehr Auslauf und werden, wie die Hennen, gentechnikfrei gefüttert. Es wird erwartet, dass die Hähne maximal 1 bis 1,5 kg schwer werden, obwohl die Tiere die drei- bis vierfache Futtermenge im Vergleich zu den Fleischhähnchen fressen. Erreicht wird jedoch durch die verlängerte Mastzeit von 12 bis 16 Wochen, statt 7 bis 8 Wochen, eine besonders gute Fleischqualität.

Verfügbar:

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Es handelt sich um ein Naturprodukt, deshalb kann die Verfügbarkeit immer leicht variieren.

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